Julierpass, Gebirgspass in Graubünden, Schweiz
Der Julier-Pass ist ein Bergpass in Graubünden, der das Engadin-Tal mit der Zentralregion verbindet und in einer Höhe von etwa 2284 Metern liegt. Die Straße verläuft über ungefähr 34 Kilometer und überwindet auf manchen Abschnitten Steigungen von bis zu 13 Prozent.
Römische Händler nutzten diesen Pass als wichtige Route und hinterließen am Gipfel zwei Steinpfeiler, die noch heute sichtbar sind. Diese Relikte zeigen, wie lange dieser Bergübergang bereits als Handelswege genutzt wird.
Der Pass wird von Einheimischen als Verbindung zwischen dem Engadin und Graubünden geschätzt und zeigt, wie die Bergregion verschiedene Gemeinden miteinander verbindet. Der Ort hat für die lokale Bevölkerung besondere Bedeutung als wichtiger Verkehrsweg zwischen unterschiedlichen Tälern.
Die Straße ist das ganze Jahr über befahrbar, erfordert aber in kalten Monaten Winterreifen und möglicherweise Schneeketten. Besucher sollten mit wechselhaften Bedingungen rechnen und die steilen Abschnitte mit Bedacht fahren.
Am Gipfel liegt ein kleiner See, der Lej da las Culuonnas, welcher die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau markiert. Dieser See zeigt, wie eng Europas Gewässer an diesem hohen Punkt beieinander liegen.
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