Piz Güglia, Berggipfel in Graubünden, Schweiz
Piz Julier erhebt sich auf 3380 Meter in den Albula-Alpen und zeigt steile Granitflanken mit einem kleinen Gletscher an der Nordostseite, dem Vadret Güglia. Von verschiedenen Seiten nähert man sich über markierte Wege, die durch alpine Wiesen und Bergwald führen.
Gian Saratz und Jann Rüedi erreichten als erste am 12. Juli 1859 den Gipfel und legten damit die ursprüngliche Aufstiegsroute fest. Seitdem ist der Berg ein bekanntes Ziel für Bergsteiger und Wanderer geworden.
Der Berg hat in den lokalen Sprachen verschiedene Namen - Piz Güglia im Puter und Piz Gelgia im Sumiran - was die sprachliche Vielfalt der Region widerspiegelt. Wanderer können beim Aufstieg die Unterschiede in den Dialekten und Traditionen der umliegenden Dörfer erleben.
Wer hinaufgehen will, kann von St. Moritz mit der Bahn nach Fuorcla Albana fahren oder von der Chamanna del Stradin beim Julierpass starten. Beide Routen folgen markierten Wegen durch unterschiedliche Höhenlagen.
Der Berg markiert die natürliche Grenze zwischen den Gemeinden Silvaplana und St. Moritz und bietet von oben einen Blick über das gesamte Oberengadin. Diese grenzüberschreitende Lage macht ihn zu einem besonderen Punkt in der regionalen Geografie.
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