Segantini Museum, Kulturerbe-Museum in St. Moritz, Schweiz.
Das Segantini Museum ist ein Kunstmuseum in St. Moritz, Graubünden, das dem Maler Giovanni Segantini gewidmet ist und in einem eigens für diesen Zweck errichteten Gebäude mit einer markanten Kuppel untergebracht ist. Die runde Form des Baus und sein helles Inneres machen es zu einem der bekanntesten Museumsgebäude der Schweizer Alpen.
Das Gebäude wurde 1908 vom Architekten Nicolaus Hartmann errichtet, wobei er einen Pavillonplan übernahm, der ursprünglich für die Pariser Weltausstellung von 1900 entworfen worden war. Es entstand als Gedenkstätte für Giovanni Segantini, einen österreichischen Maler, der die letzten Jahre seines Lebens in den Bündner Bergen verbrachte.
Das Museum zeigt die größte Sammlung von Werken Giovanni Segantinis weltweit, eines Malers, der das Leben und die Arbeit der Bergbewohner in seinen Bildern festhielt. Wer durch die Räume geht, erkennt, wie sehr der Künstler das Licht und die Weite der Alpen als Ausdrucksmittel nutzte.
Das Museum liegt im Zentrum von St. Moritz und ist gut zu Fuß erreichbar, da Hinweisschilder den Weg zum Eingang weisen. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch das Dorf verbinden, da das Gebäude in der Nähe der wichtigsten Straßen liegt.
Das Triptychon "Werden, Sein, Vergehen", das Segantini kurz vor seinem Tod 1899 malte, war ursprünglich für die Pariser Weltausstellung bestimmt, gelangte aber nie dorthin. Es ist heute das Herzstück der Sammlung und nimmt einen eigenen Raum im Museum ein.
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