St. Moritz, Alpengemeinde in der Region Maloja, Schweiz
St. Moritz ist eine Gemeinde auf 1822 Metern Höhe im Oberengadin im Kanton Graubünden, umgeben von Bergen und mehreren Seen. Die Siedlung gliedert sich in zwei Teile: Dorf liegt am Hang mit Hotels und Geschäften, während Bad sich am Talgrund nahe den Heilquellen ausbreitet.
Die Mineralquellen waren bereits in der Bronzezeit bekannt und wurden im Mittelalter zur Heilung genutzt, lange bevor der Ort zu einem Ferienort wurde. Der Hotelier Caspar Badrutt lud 1864 britische Sommergäste ein, den Winter hier zu verbringen, und gründete damit den alpinen Wintertourismus.
Der Ortsname leitet sich vom Heiligen Mauritius ab, dessen Gedenken seit dem Mittelalter in der lokalen Kirche gepflegt wird. Heute ist der Ort vor allem als Treffpunkt für internationale Gäste bekannt, die auf den zugefrorenen See kommen, um Polo auf Schnee zu erleben oder die Boutiquen im Dorf zu besuchen.
Die meisten Skipisten beginnen oberhalb von Dorf und sind über Seilbahnen erreichbar, während das Seeufer gut zu Fuß zu erreichen ist. Im Winter bleibt der See oft bis März zugefroren, sodass man darauf gehen kann.
Der Ort war zweimal Gastgeber der Olympischen Winterspiele, zuerst 1928 und dann erneut 1948, was ihn zum ersten doppelten Austragungsort machte. Die Bobbahn von 1904 ist noch in Betrieb und gilt als eine der ältesten der Welt.
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