Piz d’Agnel, Alpengipfel in Graubünden, Schweiz
Piz d'Agnel ist ein Berggipfel in den Albula-Alpen, der 3.205 Meter hoch ist und steile Felshänge hat. An der Nordseite verläuft der Vadret d'Agnel, ein Gletscher, der die Landschaft prägt.
Der Berg wurde ab dem 19. Jahrhundert von Alpinisten erforscht und diente als wichtiger Orientierungspunkt bei der Erschließung der Schweizer Bergstrecken. Seine Position in den Graubündner Alpen machte ihn zu einer bekannten Route für frühe Bergsteiger.
Der Name "Piz" stammt aus der Rätoromanischen Sprache, die in Graubünden seit Jahrhunderten gesprochen wird und die Berglandschaft prägt.
Der Aufstieg erfordert fortgeschrittene Bergsteigerausrüstung und Erfahrung mit T3-Gelände, da die Route technisch anspruchsvoll ist und bei Eis und Schnee gefährlich werden kann. Beste Bedingungen herrschen in den Sommermonaten, wenn die Gletscherabschnitte stabiler sind.
Vom Gipfel sieht man den Stausee Marmorera, der in den 1950er Jahren das alte Dorf Marmorera überflutete und die Gegend völlig veränderte. Das Wasser bedeckt heute noch Ruinen, die an die verschwundene Siedlung erinnern.
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