Viamala, Schlucht und Touristenattraktion in Graubünden, Schweiz.
Viamala ist eine enge Schlucht entlang des Hinterrheins mit steilen Felswänden, die sich über hunderte Meter in die Höhe erstrecken. Das Tal ist durch zahlreiche Treppen und Aussichtsplattformen erschlossen, die verschiedene Perspektiven auf die Felsformationen und den Fluss ermöglichen.
Im Mittelalter war diese Schlucht ein wichtiger Handelsweg, der Nord- und Südeuropa verband und trotz ihrer Schwierigkeit regelmäßig von Kaufleuten genutzt wurde. Die Straße war so gefährlich, dass es später umfassende Sicherheitsmaßnahmen gab, einschließlich des Baus besserer Wege und Steinmauern.
Der Name Viamala stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "böse Straße", was widerspiegelt, wie schwierig die Reise durch diesen Bergpass für frühere Wanderer war. Heute können Besucher an den Plattformen die gleiche dramatische Landschaft sehen, die Händler und Pilger vor Jahrhunderten durchquert haben.
Der Weg durch die Schlucht ist gut ausgebaut mit stabilen Treppen und Metallgeländern an allen steilen Abschnitten. Festes Schuhwerk ist empfohlen, da einige Stufen nass und rutschig sein können, besonders nach Regenfällen.
Die Felswände zeigen Muster von Wassererosion, die Tausende von Jahren entstanden sind und wie Kunstwerke wirken. Man kann Unterschreitungen und glatte Oberflächen erkennen, wo Wasser den Stein langsam weggetragen hat.
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