St. Martin, Romanische Kirche in Zillis-Reischen, Schweiz
Die Kirche des heiligen Martin ist ein romanisches Bauwerk in diesem Schweizer Dorf mit dicken Wänden, hohen kleinen Fenstern an den Seiten und einem Chor im Osten. Das Innere wird von einer flachen Holzdecke geprägt, die vollständig mit winzigen gemalten Bildern bedeckt ist.
Ein religiöses Gebäude stand an diesem Ort bereits im 5. Jahrhundert, und im Jahr 940 übergab König Otto I. die Kirche dem Bischof von Chur. Die bemalte Decke entstand später im 12. Jahrhundert und ist seitdem erhalten geblieben.
Die Holzdecke zeigt 153 bemalte Felder aus dem 12. Jahrhundert mit Szenen aus der Bibel, Geschichten vom heiligen Martin und fantastischen Wesen. Die Bewohner des Ortes halten diese Kunstwerke bis heute als Schatz ihrer Kirche.
Der Innenraum kann täglich besucht werden, und die beste Sicht auf die Deckenmalereien ergibt sich bei gutem Tageslicht. Bequeme Schuhe sind hilfreich, da man sich Zeit zum Betrachten der kleinen Details nehmen sollte.
Die äußeren Ringe der Decke zeigen 48 Felder mit mythischen Wesen, die Land- und Meerestiere miteinander verbinden und fantastische Formen erschaffen. In den Ecken sind Engel dargestellt, die die Windrichtungen symbolisieren.
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