Evangelische Kirche in Obermutten, Kirchengebäude in Mutten im Kanton Graubünden, Schweiz
Die Evangelische Kirche in Obermutten ist ein vollständig aus Holz erbautes Gebäude, das 1718 entstanden ist und aus Lärchenholz gefertigt wurde. Der schlichte Bau hat ein kleines Kirchenschiff mit bescheidener Ausstattung innen, wo sich hölzerne Bänke einer einfachen Holzorgel von Heinrich Amman gegenüber anordnen.
Die Kirche wurde 1718 von den Bewohnern Obermuttens erbaut, in einer Zeit, als die Walser-Bevölkerung aus dem Wallis in die hohen Berge von Graubünden zugewandert war. Seit ihrer Errichtung hat sich das Gebäude kaum verändert und bewahrt sein ursprüngliches Erscheinungsbild über mehr als 300 Jahre hinweg.
Die Evangelische Kirche in Obermutten trägt den Namen ihrer Glaubensrichtung und spiegelt die protestantische Tradition wider, die in der Region Graubünden verbreitet ist. Sie dient der lokalen Gemeinschaft als Versammlungsort für Gottesdienste und wichtige Lebensereignisse wie Taufen und Trauungen, wo sich Bewohner regelmäßig zusammenfinden.
Das Gebäude befindet sich in einem ländlichen Bergdorf und ist leicht zu Fuß erreichbar, wenn man durch Obermutten spaziert. Die Kirche ist von außen sichtbar und steht auf sanftem Gelände, so dass der Zugang ohne besondere Schwierigkeiten möglich ist.
Das Gebäude ist vollständig aus Holz gefertigt, was es zu einem der wenigen sakralen Bauwerke in der Schweiz macht, die diese Konstruktionsweise aufweisen. Diese Bauweise mit Lärchenholz hat sich als äußerst dauerhaft erwiesen und demonstriert das handwerkliche Geschick der Erbauer aus dem frühen 18. Jahrhundert.
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