Piz Cengalo, Alpengipfel im Val Bregaglia, Schweiz und Italien
Piz Cengalo ist ein Granit-Alpengipfel in Val Bregaglia zwischen der Schweiz und Italien mit einer Höhe von 3.369 Metern. Der Berg hat die Form einer abgestumpften Pyramide und wird von drei ausgeprägten Graten geprägt, die vom Gipfel ausstrahlen.
Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte 1866 durch die britischen Bergsteiger D.W. Freshfield und C.C. Tucker mit dem Führer Francois Dévouassoud. Der Berg hat seit dieser Pionierzeit eine wichtige Rolle in der Alpingeschichte gespielt.
Der Name stammt vom rätoromanischen Wort Tschingel, das "Gürtel" bedeutet und sich auf die charakteristische Form der Felsformationen bezieht, die den Berg umgeben.
Die beste Zugangsmöglichkeit erfolgt über Val Bregaglia, mit dem Rifugio Gianetti als Hauptstützpunkt für Besteigungen. Besucher sollten sich auf alpine Bedingungen vorbereiten und vorab die Wetterverhältnisse sowie aktuelle Bedingungen des Bergsteigens überprüfen.
Die Nordwand ist mit etwa 1.300 Metern Höhe eine der höchsten Felswände der Rhätischen Alpen und war in den Jahren 2011 und 2017 von bedeutenden Felsabstürzen betroffen. Diese Ereignisse haben die geologischen Dynamiken und die ständige Veränderung des Bergmassivs verdeutlicht.
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