Festung Burgfluh, Militärfestung in Wimmis, Schweiz.
Die Sperrstelle Wimmis ist eine Militärfestung am Eingang des Simmentals, die aus mehreren Bunkern besteht, welche in die Berglandschaft eingebaut wurden. Die Anlage umfasst verschiedene Positionen für Geschütze, Schlafunterkünfte und Versorgungseinrichtungen, die über ein unterirdisches Verkehrssystem verbunden sind.
Der Bau der Anlage begann 1942 im Rahmen des Reduit-Plans und wurde 1943 fertiggestellt, um die Schweizer Verteidigungen während des Zweiten Weltkriegs zu verstärken. Die Festung war Teil einer umfassenden Strategie, die strategischen Alpentäler gegen mögliche Invasionen zu sichern.
Die Anlage zeigt, wie die Schweiz ihre Alpenregionen während des Krieges schützen wollte. Besucher können heute sehen, wie Militäringenieure Bunker direkt in den Berg bauten und damit die Berglandschaft für Verteidigungszwecke nutzten.
Das Gelande liegt an einem steilen Hang und erfordert gute Trittsicherheit beim Erkunden der verschiedenen Bunker und Ausgange. Besucher sollten darauf vorbereitet sein, in engen unterirdischen Gangen zu gehen und mehrere Treppen zu steigen, weshalb bequeme Schuhe und eine Taschenlampe sinnvoll sind.
Die Anlage war mit acht 1,5-cm-Haubitzen und vier 7,5-cm-Bunkerkanonen bestuckt, die das Gebiet zwischen Thun und Interlaken uberwachen sollten. Diese Waffen waren speziell positioniert, um sowohl die unmittelbare Umgebung als auch die weiter entfernten Zufahrten zu kontrollieren.
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