Kirchenfeldbrücke, Stahlbrücke im Grünen Quartier, Bern, Schweiz.
Die Kirchenfeldbrücke ist eine Stahlbogenbrücke über der Aare mit einer Länge von etwa 229 Metern und wird von einem Stahlgerüst getragen. Das Bauwerk ermöglicht gleichzeitig den Verkehr für Fahrzeuge, Fußgänger und Straßenbahnen über den Fluss.
Die Brücke wurde 1881 von den Ingenieuren Moritz Probst und Jules Röthlisberger entworfen und 1883 von der Baufirma Ott fertiggestellt. Sie entstand in einer Zeit, als Bern schnell wuchs und bessere Verbindungen zwischen den Stadtteilen benötigte.
Die Brücke verbindet zwei Stadtteile und wird täglich von Fußgängern, Fahrzeugen und Tramwagen genutzt, was zeigt, wie wichtig sie für das Leben in Bern ist. Diese intensive Nutzung hat sie zu einem natürlichen Treffpunkt gemacht, wo man die Stadt von einer besonderen Perspektive erleben kann.
Der Brückenzugang erfolgt problemlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad, und regelmäßige Tramlinien ermöglichen eine bequeme Überquerung für alle Besucher. Am besten nutzt man die frühen Morgen- oder späten Abendstunden, um die Brücke in ruhigeren Momenten zu erleben.
Die ursprüngliche Stahlkonstruktion wurde 1913 verstärkt, indem man die Hauptpfeiler mit Betonverstärkungen ummantelte. Diese späteren Verstärkungen sind bis heute sichtbar und erzählen von der Notwendigkeit, das Bauwerk an steigende Verkehrslasten anzupassen.
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