Dents Blanches, Berggrat in Champéry, Schweiz.
Dents Blanches ist ein Gebirgskamm zwischen Frankreich und der Schweiz mit Kalksteinspitzen, die natürliche Höhenkämme bilden und eine markante geografische Grenze zwischen den beiden Ländern schaffen. Die Gegend wird von mehreren parallelen Gräten und Hochplateaus geprägt, die ein komplexes Gebirgsterrain mit verschiedenen Höhenstufen bilden.
Der Gebirgskamm entstand durch geologische Prozesse über Millionen Jahre und wurde als Übergangszone zwischen den Alpen bekannt. Im 20. Jahrhundert nutzen Schmuggler die grenznahen Routen, um zwischen den Ländern zu reisen.
Die Grate sind Teile eines etablierten Wandernetzes, wo man in den Schutzhütten auf beiden Seiten der Grenze auf andere Wanderer trifft und lokale Bergtraditionen erleben kann. Die Hütten bewahren einen eigenen Charakter und zeigen, wie Menschen in diesen hohen Regionen zusammenleben.
Die Route verlangt gute Ausrüstung und Bergsicherheit, da es unterschiedliche Abschnitte mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden gibt. Man sollte im Voraus in den Schutzhütten übernachten buchen und auf plötzliche Wetterwechsel vorbereitet sein.
Die Route wird oft als mehrtägiger Trek absolviert, wobei Wanderer in einer Serie von Berghütten übernachten, die über den Kamm verteilt sind. Dieses System ermöglicht es Wanderern, die lange Strecke in kleinere tägliche Etappen aufzuteilen und dabei die Bergumgebung ganz zu erleben.
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