Tour Sallière, Berggipfel im Wallis, Schweiz.
Tour Sallière ist ein 3220 Meter hoher Gipfel im Chablais-Massiv, dessen charakteristische Pyramidenform aus Sedimentgestein über dem Salanfe-See ragt. Die Bergformation zeigt deutliche Schichten von Kalkstein und anderen Sedimentablagerungen, die das Gesamtbild prägen.
Der Berg entstand durch tektonische Bewegungen, die Schichten von Sedimentgestein über Millionen von Jahren nach oben drückten und seine heutige Gestalt schufen. Diese geologischen Prozesse hinterließen die Schichtenfolgen, die noch heute in der Bergformation sichtbar sind.
Die Erstbesteigung der Tour Sallière erfolgte 1858 über die Nordwestwand durch H. Marguerat, J. Oberhauser, J. Rey und E. Gonet. 1907 eröffneten Émile-Robert Blanchet, Jean Chaubert, E. Revaz und A. Coquoz die direkte Ostwand. Kletterer nutzen bis heute diese Linien der Nordwestseite, darunter den Grand Revers mit über 1.000 Metern Höhe.
Der übliche Zustieg führt am Lac de Salanfe entlang zur Ostseite, wo die Route der Erstbesteigung von 1858 über die Nordwestwand ansetzt. Die anspruchsvollen Linien wie der Grand Revers mit über 1.000 Metern Höhe und die 1907 erstbegangene direkte Ostwand verlangen alpine Erfahrung und einen Bergführer.
Die Erstbesteigung der Tour Sallière erfolgte 1858 über die Nordwestwand durch H. Marguerat, J. Oberhauser, J. Rey und E. Gonet. 1907 eröffneten Émile-Robert Blanchet, Jean Chaubert, E. Revaz und A. Coquoz die direkte Ostwand.
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