La Majorie, Mittelalterliche Burg in Sion, Schweiz.
Das Majorie-Schloss in Sion ist eine mittelalterliche Festung mit zwei Hauptstrukturen: dem Majorie-Turm mit terrassierten Mauern und dem Vidomnat mit zwei dreistoeckigen quadratischen Tuerfen. Die beiden Gebaeude bilden einen zusammenhaengenden Komplex, der sich auf einem Hugel ueber der Stadt erhebt.
Bischoef Guichard Tavelli erwarb das Schloss 1373 und machte es zur Residenz von Sions Fuerst-Bischoeefen bis ins spaete 18. Jahrhundert. Die Eigenschaft des Schlosses als fuerstliches Zentrum praegte die politische und kirchliche Landschaft der Region fuer Jahrhunderte.
Das Schloss beherbergt seit 1947 das Kunstmuseum Wallis, das regionale Kunstsammlungen in seinen mittelalterlichen Mauern zeigt. Die Räume bewahren die Geschichte der lokalen künstlerischen Traditionen und zeigen Werke aus verschiedenen Epochen.
Der Zugang zum Schloss erfolgt ueber die Rue des Chateaux oder durch einen Tunnel, der unter der Hauptstruktur hindurchfuehrt. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Wege steil und uneben sind und die Umgebung huegeliges Gelande aufweist.
Die ehemaligen Staelle des Schlosses, bekannt als Grange-a-l'Eveque, beherbergen seit 2013 das Naturmuseum Wallis mit Sammlungen zur lokalen Fauna und Flora. Dieser separate Ausstellungsort bietet einen Kontrast zur Kunstsammlung im Hauptschloss.
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