Sitten, Mittelalterliche Burgen in Sitten, Schweiz.
Sion ist die Kantonshauptstadt im Wallis und liegt auf 515 Metern Höhe am Nordufer der Rhone, wo zwei befestigte Hügel mit mittelalterlichen Burgen die niedrigen Häuser der Altstadt überragen. Die Stadt erstreckt sich zwischen Weinbergen und den steilen Flanken des Rhonetals, wobei moderne Viertel im Westen an historische Gassen im Zentrum grenzen.
Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis 6200 vor Christus zurück, als neolithische Gruppen auf den Hügeln lebten, bevor die Römer das Gebiet ab 10 vor Christus unter dem Namen Sedunum kontrollierten. Im Mittelalter wurde der Ort Bischofssitz und erlebte mehrere Brände und Kriege, die Teile der heutigen Altstadt zerstörten und zum Wiederaufbau führten.
Die Altstadt bewahrt ein zweisprachiges Erbe, wobei die Mehrheit der Einwohner heute Französisch im Alltag spricht, während deutsche Ortsnamen in den umliegenden Bergdörfern weiterleben. Besucher sehen diese sprachliche Grenze an Straßenschildern und hören sie in Gesprächen auf Märkten und Plätzen, wo sich romanische und germanische Traditionen seit Jahrhunderten begegnen.
Die Stadt ist gut zu Fuß erkundbar, da die meisten Sehenswürdigkeiten in der kompakten Altstadt liegen und die beiden Burghügel über steile, aber kurze Wege erreichbar sind. Besucher sollten für Aufstiege zur Burg Tourbillon oder Valère festes Schuhwerk einplanen, da die Pfade im Sommer heiß und im Winter manchmal rutschig werden.
Archäologische Ausgrabungen im Jahr 2019 brachten sechs aufrecht stehende Steine ans Licht, die auf vorgeschichtliche Versammlungen oder Zeremonien in der Gegend hindeuten. Diese Menhire wurden nahe dem heutigen Stadtzentrum gefunden und zeigen, dass die Hügel schon in der Jungsteinzeit als bedeutende Orte galten.
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