Le Petit-Chasseur, Prähistorische Nekropole in Sion, Schweiz.
Le Petit-Chasseur ist eine archäologische Stätte in Sion mit mehreren Grabkammern und Dolmen aus der Vorzeit, die über ein großes Bestattungsgebiet verstreut sind. Die Ausgrabungen haben auch viele bemerkenswerte Stelen und andere Artefakte aus verschiedenen Epochen offenbart.
Die Stätte entstammt dem 4. Jahrtausend vor Christus und blieb über Jahrtausende hinweg ein Bestattungsplatz, bis sie in der Eisenzeit aufgegeben wurde. Systematische Arbeiten zwischen 1961 und 1992 enthüllten die verschiedenen Besiedlungsphasen der Region.
Die Stelen an diesem Ort zeigen Darstellungen von Menschen mit unterschiedlichem Schmuck und Kleidung, die zeigen, wie unterschiedlich die Gesellschaft damals war. Man kann an ihnen sehen, welche Personen wichtiger waren und welche weniger Einfluss hatten.
Der beste Weg, diesen Ort zu verstehen, ist ein Besuch im Museum für Geschichte von Wallis in Sion, wo Funde aus den Ausgrabungen ausgestellt sind. Das Museum bietet Kontext und Erklärungen zu dem, was man vor Ort sehen kann.
Eine Reihe von sechs aufgerichteten Steinen wurde erst 2019 entdeckt, darunter ein zwei Tonnen schwerer Monolith mit eingemeißelten geometrischen Formen. Dieser Stein hat ein Motiv, das die Sonne darstellen könnte, was zeigt, wie wichtig die Himmelskörper für jene Menschen waren.
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