Dolmen von Petit-Chasseur, Neolithische Nekropole und Megalithanlage in Sion, Schweiz
Die Nécropole néolithique du Petit-Chasseur ist ein archäologischer Komplex mit drei Dolmen und mehreren aufgerichteten Steinen, die in regelmäßigen Mustern über die Grabanlage verteilt sind. Die Struktur zeigt sorgfältig geplante Begräbnisplätze aus der Jungsteinzeit.
Ausgrabungen zwischen 1961 und 1984 legten Begräbnisstrukturen aus der Zeit von 2900 bis 2200 v. Chr. frei und enthüllten Überreste von etwa 90 Personen. Diese archäologische Arbeit zeigte, wie organisiert und weitreichend diese frühen Bestattungspraktiken waren.
Die gemeißelten Steine zeigen detaillierte Darstellungen von Menschen mit geometrischen Mustern und Sonnensymbolen, was auf kunstfertige Fähigkeiten der Jungsteinzeit hinweist. Diese Gravuren geben Einblick in die Gedankenwelt und künstlerischen Ausdrücke der damaligen Gesellschaften.
Der Hauptdolmen M VI ist unter einer Schutzstruktur zugänglich und erlaubt es Besuchern, die jungsteinzeitliche Konstruktionstechniken zu untersuchen. Die Umgebung ist gut zu Fuß erreichbar und bietet Zugang zu den Steinanordnungen.
Im Jahr 2019 entdeckten Archäologen sechs ausgerichtete aufrechte Steine mit jeweils zwei Tonnen Gewicht während Bauarbeiten in der Nähe der bestehenden Dolmen. Dieser Fund zeigte, dass die Anlage größer war als bisher gedacht.
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