Einsiedelei Longeborgne, Religiöse Einsiedelei in Bramois, Schweiz
Die Einsiedelei Longeborgne ist eine Religionsgemeinschaft auf einem felsigen Abhang über dem Rhonetal, die mehrere Kapellen und Wohnräume umfasst. Die Bauwerke sind teilweise in den Felsen hineingebaut und nutzen die natürliche Topographie des Ortes.
Die Einsiedlei wurde 1522 gegründet und beherbergte zunächst eine Gemeinschaft von Franziskanermönchen. Später zogen sich einzelne Eremiten dorthin zurück, die das spirituelle Leben des Ortes fortsetzten.
Die Einsiedlei ist bekannt für ihre Sammlung von Ex-Votos, religiöse Votivgaben, die von Pilgern hinterlassen wurden. Diese Objekte zeigen, wie Menschen hier ihre Dankbarkeit und ihre Hoffnungen ausdrückten und welche Rolle der Ort in ihrem spirituellen Leben spielte.
Der Ort ist über einen bergigen Weg zu Fuß erreichbar, und die steilen Wege erfordern gutes Schuhwerk. Es ist ratsam, früh anzukommen und genügend Zeit einzuplanen, um den Aufstieg bequem zu machen.
Die Wände tragen erhaltene Inschriften aus dem Jahr 1542, die von frühen Besuchern hinterlassen wurden. Diese Gravuren geben Einblicke in die lange Geschichte der Wallfahrten zu diesem Ort.
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