Artilleriewerk Waldbrand, Militärfestung am Thunersee, Schweiz
Das Artilleriewerk Waldbrand ist eine Bergfestung an der Nordseite des Thunersees mit mehreren unterirdischen Kammern und Geschützstellungen. Die Anlage erstreckt sich über verschiedene Ebenen und nutzt die natürliche Felsenformation zur Tarnung und zum Schutz.
Diese Artilleriefestung entstand zwischen 1940 und 1945 als Teil des Schweizer Abwehrnetzes während des Zweiten Weltkrieges. Sie wurde später modernisiert und diente während des Kalten Krieges als wichtiger strategischer Punkt.
Diese Befestigung spiegelt die Schweizer Philosophie der Landesverteidigung wider, die Bürger und Militär gleichermaßen betraf. Viele Bewohner der Region waren damals an deren Bau und Betrieb beteiligt.
Besucher können die Festung nur im Rahmen von Führungen besichtigen, die durch die unterirdischen Gänge und Geschützstellungen führen. Festes Schuhwerk und eine Jacke werden empfohlen, da die Innenräume kühl und teilweise eng sind.
Die Anlage nutzt ein ausgeklügeltes Belüftungssystem, das die Temperatur in den Kammern das ganze Jahr über konstant hält. Dieses Merkmal war entscheidend für die Lagerung von Munition und die Erhaltung der militärischen Ausrüstung.
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