Niederhorn, Berggipfel in Bern, Schweiz
Der Niederhorn ist ein Berggipfel im Berner Voralpengebiet, der den westlichsten Punkt des Güggis-Grats in den Emmentaler Alpen bildet. Auf dem Gipfel gibt es ein Restaurant, und von dort aus reicht der Blick über benachbarte Gipfel, Täler und an klaren Tagen bis zum Berner Oberland.
Im Jahr 1946 wurde eine Luftseilbahn vom Dorf Beatenberg zum Gipfel gebaut, was den Aufstieg für ein breites Publikum erstmals möglich machte. Kurz darauf entstand ein Restaurant auf dem Gipfel, das den Niederhorn zu einem beliebten Ausflugsziel für Tagesausflügler aus der Region machte.
Am Niederhorn können Besucher häufig Steinböcke aus nächster Nähe beobachten, da die Tiere kaum Scheu vor Menschen zeigen. Im Justistal, dem Tal unterhalb des Gipfels, leben auch Rothirsche, die sich vor allem in der Dämmerung zeigen.
Die Beatenberg-Niederhorn Luftseilbahn bringt Besucher bequem auf den Gipfel; festes Schuhwerk ist dennoch empfehlenswert, da die Wege felsig sein können. Das Wetter kann sich in den Bergen schnell ändern, daher lohnt es sich, eine wärmere Schicht mitzubringen, auch wenn das Tal sonnig erscheint.
Im Jahr 1949 wurden drei männliche Steinböcke auf dem Niederhorn ausgewildert, um eine lokale Population neu aufzubauen. Heute zählt die Herde zwischen 75 und 100 Tiere und ist eines der wenigen Beispiele in den Schweizer Alpen, wo man Steinböcke regelmäßig in der Nähe einer Bergstation beobachten kann.
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