Piuskirche Meggen, Moderne Kirche in Meggen, Schweiz
Die Piuskirche Meggen ist ein modernes Kirchengebäude in Meggen in der Nähe des Vierwaldstättersees, das 1966 fertiggestellt wurde. Die Struktur besteht aus einem würfelförmigen Körper, dessen Außenwände aus 888 halbtransparenten griechischen Marmorplatten zusammengesetzt sind, die zwischen Stahlträgern angebracht sind.
Der Architekt Franz Füeg entwarf die römisch-katholische Kirche während einer Phase architektonischer Innovation in der Schweiz. Die Fertigstellung im Jahr 1966 markierte ein modernes Kapitel im Kirchenbau, das von Bischof Franziskus von Streng geweiht wurde.
Das Gebäude hat seinen Namen vom heiligen Pius und wird von der lokalen Gemeinde als Ort für Gottesdienste und gemeinschaftliche Versammlungen genutzt. Die schlichte moderne Form spricht für einen kirchlichen Raum, der bewusst mit traditionellen Darstellungsformen bricht.
Die Kirche liegt in der Nähe des Vierwaldstättersees und ist regelmäßig für Gottesdienste sowie kulturelle Veranstaltungen das ganze Jahr über zugänglich. Besucher sollten auf unebenes Gelände rund um das Gebäude vorbereitet sein und vor einem Besuch überprüfen, wann Öffnungszeiten und Veranstaltungen angeboten werden.
Das Marmorwerk der Fassade verwandelt sich je nach Tageszeit und Wetterbedingungen, wobei das äußere blasse Weiß bei Sonnenlicht im Innern in warme Ockergelb- und Orangetöne übergeht. Dieses Phänomen entsteht durch die Halbtransparenz der griechischen Marmorplatten, die das Licht auf unerwartete Weise brechen und die Raumwahrnehmung kontinuierlich verändert.
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