St. Johannes, Katholische Kirche in Luzern, Schweiz
St. Johannes ist eine katholische Kirche an der Schädrütistrasse im Quartier Würzenbach in Luzern, erbaut aus Sichtbeton nach Plänen von Walter Maria Förderer. Der skulpturale Bau, 1970 eingeweiht, ist die jüngste Pfarrei der Stadt. Im Inneren gestaltete Förderer einen grottenähnlichen Hohlraum mit hervorgehobenem Altarbereich, Meditationsnischen, einem bronzenen Kreuz und einer Nische mit Klangstäben.
Nach Jahren mit Notkapellen schrieb die Katholische Kirchgemeinde Luzern 1967 einen Wettbewerb für ein Quartierzentrum aus, den Walter Maria Förderer gewann. Die Kirche wurde im selben Jahr erbaut und drei Jahre später eingeweiht. Renovierungsarbeiten von 2001 brachten künstlerische Erweiterungen. St. Johannes ist die jüngste Pfarrei der Stadt Luzern.
Der Innenraum von St. Johannes zeigt modernes katholisches Design durch seine Raumaufteilung und Struktur. Die Kirche wird von der lokalen Gemeinde als Ort des Gebets und der Begegnung genutzt.
Die Kirche ist an Wochentagen für Besucher geöffnet und bietet einen ruhigen Ort für Gebet und Besinnlichkeit. Regelmäßige Gottesdienste finden in deutscher Sprache statt und ermöglichen es, das Gebäude während einer Andacht zu erleben.
Das Gebäude nutzt strategisch platzierte Fenster, um Tageslicht hereinzulassen und damit unterschiedliche Lichtstimmungen auf den Betonflächen zu erzeugen. Diese wechselnden Lichter schaffen je nach Tageszeit ein unterschiedliches Gefühl im Raum.
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