Baochu Pagoda, Song-Dynastie Pagode auf dem Edelstein-Hügel, Hangzhou, China.
Die Baochu-Pagode ist eine achteckige Backsteinstruktur auf dem Edelsteinhügel in Hangzhou mit einer Höhe von etwa 45 Metern und sieben Geschossen. Das Bauwerk zeichnet sich durch blinde Fenster, Eckpfeiler und dekorative Konsolen unter jedem Fenster aus, die ein typisches Merkmal der Song-Architektur sind.
Die Pagode wurde 963 während der Nördlichen Song-Dynastie errichtet und durchlief sechs Rekonstruktionen in verschiedenen Epochen, bevor sie 1933 ihre aktuelle Form erreichte. Diese wiederholten Erneuerungen zeigen, wie wichtig das Bauwerk für verschiedene Generationen war und wie es immer wieder instand gehalten wurde.
Der Name Baochu bedeutet "Chu schützen" und bezieht sich auf König Qian Chu des Wuyue-Reiches, dessen Minister Wu Yanshuang diese Struktur in Auftrag gab. Besucher können heute noch die ursprüngliche Verehrung an diesem Ort spüren, die die tiefe Verbindung zwischen den Menschen und ihrer lokalen Geschichte widerspiegelt.
Das Bauwerk steht auf dem Edelsteinhügel und ist leicht erreichbar, wenn man sich Zeit nimmt, den Ort zu erkunden und die Umgebung zu genießen. Der Standort bietet gute Aussichtspunkte, von denen aus man die gesamte Berglandschaft und ihre Beziehung zur Stadt wahrnehmen kann.
Das Bauwerk wird von Wasser widergespiegelt und steht sich über den Westlersee mit der Leifeng-Pagode gegenüber, was eine visuelle Partnerschaft schafft. Diese gegenseitige Positionierung prägt seit Jahrhunderten die optische Identität von Hangzhou.
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