Hangzhou, Metropolzentrum in der Provinz Zhejiang, China
Hangzhou ist eine große Stadt in der Provinz Zhejiang, die sich um den Westsee herum erstreckt und sich bis zum Flussdelta des Qiantang ausdehnt. Die Bebauung reicht von modernen Vierteln mit Hochhäusern bis zu dichteren Wohngebieten, die durch Brücken, Kanäle und mehrere Grünflächen unterteilt sind.
Die Ansiedlung entwickelte sich ab dem 7. Jahrhundert als Handelszentrum durch die Nähe zum Kanal, der Waren zwischen Norden und Süden transportierte. Im 12. Jahrhundert wurde sie für über 140 Jahre Hauptstadt einer wichtigen chinesischen Dynastie, wodurch ihre Ausdehnung und ihr Einfluss zunahmen.
Teehäuser säumen das Ufer des Westsees, wo Einheimische sich zum Gespräch versammeln und klassische chinesische Instrumente an den Pavillons ertönen. Händler verkaufen Longjing-Tee direkt von den umliegenden Plantagen, während Besucher die Morgentai-Chi-Übungen der Anwohner in den öffentlichen Parks beobachten können.
Die Metro verbindet die verschiedenen Bezirke mit mehreren Linien, die morgens früh beginnen und bis spät abends fahren. Hauptbahnhöfe bieten Hochgeschwindigkeitszüge in andere Städte an, während lokale Busse die Wohngebiete außerhalb der Metrostationen bedienen.
Der Fluss erzeugt im Herbst eine außergewöhnlich hohe Gezeitenwelle, die sich landfern als natürliches Spektakel beobachten lässt und jedes Jahr zahlreiche Zuschauer anzieht. Das Phänomen ist besonders gut während der Tagundnachtgleiche sichtbar, wenn der Mond die Wassermassen besonders stark beeinflusst.
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