Lingyin-Tempel, Buddhistischer Tempel im Xihu Bezirk, Hangzhou, China
Lingyin ist eine buddhistische Tempelanlage im Xihu-Bezirk von Hangzhou in China, die mehrere Hallen und Pavillons auf einem bewaldeten Gelände vereint. Die Gebäude folgen einer zentralen Achse und führen von einem gepflasterten Eingangsbereich durch Höfe mit Zypressenbäumen bis zu den rückwärtigen Haupthallen.
Der indische Mönch Huili gründete die Anlage im Jahr 328 nach Christus als Ort für Meditation und Studium. Während der Fünf Dynastien beherbergte das Kloster über dreitausend Mönche und zählte zu den wichtigsten religiösen Zentren in Südchina.
Der Name bedeutet wörtlich Tempel der Seele im Rückzug und verweist auf die waldreiche Lage fernab der städtischen Hektik. Mönche und Besucher durchqueren heute noch die traditionellen Höfe, in denen Räucherwerk brennt und Gläubige vor den Altären niederknien.
Das Gelände öffnet täglich ab sieben Uhr morgens und schließt nach Einbruch der Dunkelheit. Ein kombiniertes Ticket gewährt Zugang sowohl zur Klosteranlage als auch zum nahen Gipfel Feilai, der über Treppen und Pfade erreichbar ist.
In der großen Halle sitzt eine fast fünfundzwanzig Meter hohe hölzerne Figur des Buddha Shakyamuni auf einer Lotusblüte. Rund um diese zentrale Statue sind einhundertfünfzig kleinere Buddha-Schnitzereien in die Wände eingelassen.
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