Tianmu Shan, Naturreservat und Gebirgskette im Bezirk Lin'an, Hangzhou, China.
Der Tianmu Mountain ist ein Gebirgszug in der Provinz Zhejiang mit zwei Hauptgipfeln, der als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Der Hang ist dicht bewaldet und von Quellen durchzogen, während Tempel in verschiedene Höhenstufen eingebettet sind.
Während der Tang-Dynastie ließen sich buddhistische Gelehrte auf dem Berg nieder und errichteten die ersten Tempel, die dem Ort seinen religiösen Charakter verliehen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden weitere Gebäude hinzugefügt und schufen so ein religiöses Netzwerk, das noch heute sichtbar ist.
Der Berg gilt seit Jahrhunderten als spiritueller Ort, und entlang der Wege begegnet man heute noch aktiven Tempeln, Steinmonumenten und Gebetsstätten. Manche dieser Orte werden von buddhistischen Mönchen genutzt, die dort noch immer leben und praktizieren.
Der Berg lässt sich am besten auf markierten Wanderwegen erkunden, die durch verschiedene Waldzonen und Höhenstufen führen. Je höher man steigt, desto kühler und bewölkter kann es werden, weshalb eine zusätzliche Schicht Kleidung empfehlenswert ist.
Auf dem Berg wächst eine Zedernart, die in dieser Region sonst nirgendwo vorkommt, und einige Exemplare sollen über 1.000 Jahre alt sein. Diese Bäume stehen noch immer an Ort und Stelle und sind damit lebendige Überreste eines alten Waldes.
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