UCCA Center for Contemporary Art, Museum für zeitgenössische Kunst im 798 Art District, Peking, China
Das UCCA Center for Contemporary Art ist ein zeitgenössisches Kunstmuseum in der 798-Kunstzone im Chaoyang-Bezirk von Peking, das sich in einem umgebauten Industriegebäude befindet. Die umfangreichen Ausstellungsflächen verteilen sich über mehrere Etagen und zeigen wechselnde Sammlungen moderner Kunst.
Das Museum wurde 2007 von den belgischen Sammlern Guy und Myriam Ullens gegründet und transformierte eine ehemalige Elektronikfabrik in ein zeitgenössisches Kunstinstitut. Diese Umwandlung war Teil der größeren Entwicklung der 798-Zone zu einem wichtigen Kunstzentrum in Peking.
Der Name UCCA geht auf die belgischen Sammler Guy und Myriam Ullens zurück, die das Haus 2007 gründeten; der chinesische Name 尤伦斯 gibt ihren Nachnamen wieder. Die Eröffnungsschau „'85 New Wave: The Birth of Chinese Contemporary Art“ war die erste Museumsausstellung zu dieser Bewegung der 1980er-Jahre. Heute begleiten Vorträge, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, Aufführungen, Workshops und Festivals das Ausstellungsprogramm.
Das Gebäude befindet sich im Kunstviertel 798 mit anderen Galerien, Ateliers und Cafés in der Nähe, daher lohnt sich ein größerer Rundgang durch das Viertel. Die beste Zeit zum Besuch ist unter der Woche, wenn es weniger voll ist, besonders am frühen Nachmittag.
Das Gebäude wurde von ostdeutschen Architekten des Dessauer Designinstituts, dem Nachfolger des Bauhauses in der Nachkriegszeit, entworfen und 1957 als Teil der Fabrik 798 eröffnet. Die Renovierung 2007 leiteten die Architekten Jean-Michel Wilmotte und Qingyun Ma; 2018 gestaltete das niederländische Büro OMA den Eingang neu und fügte ein Café hinzu.
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