Dashanzi, Zeitgenössisches Kunstviertel in Dashanzi, Peking, China
Dashanzi ist ein zeitgenössisches Kunstgelände auf dem Gelände ehemaliger Elektronikfabriken in Beijing. Der Ort umfasst rund 200 Galerien, Kunstzentren und Ausstellungshallen in Gebäuden mit Bauhausstil und großen Oberlichtern, die heute als Ausstellungsräume dienen.
Das Gelände entstand in den 1950er Jahren als Joint Factory 718, ein Gemeinschaftsprojekt zwischen China und der Sowjetunion zur Herstellung von Militär- und Zivilprodukten. Nach dem Niedergang der Produktion in den 1990er Jahren wurde es schrittweise in einen Kunstort umgewandelt.
Die Gegend ist Heimat für Künstler aus China und dem Ausland, die alte Fabrikräume in Galerien und Ateliers umgewandelt haben. Besucher erleben einen lebendigen Ort, wo Kunstschaffende täglich arbeiten und ihre Werke zeigen.
Die meisten Galerien öffnen in der Regel zwischen 10:00 und 18:00 Uhr, daher ist ein Morgenbesuch zu empfehlen, um Zeit zum Erkunden zu haben. Der Ort ist am besten mit der U-Bahn zu erreichen, danach folgt eine kurze Fahrt bis zum Eingang.
Die Gebäude bewahren deutsche Designelemente aus ihrer Zeit als Fabrik, darunter große Fenster an der Nordseite und geschwungene Wellblechdächer. Diese industriellen Merkmale sind heute Teil des visuellen Charakters und helfen, die Geschichte des Ortes in seinen Strukturen lesbar zu machen.
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