Westlicher Gelber Tempel, Buddhistischer Tempel im Anzhen-Unterbezirk, China.
Der Xihuang-Tempel ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Anzhen in Beijing mit traditionellen chinesischen architektonischen Merkmalen wie weiß getünchten Wänden, geschwungenen Dächern und verzierten Steinmetzarbeiten. Der Tempel besteht aus mehreren Hallen und Höfen, die um zentrale Räume für Gebet und Versammlung angeordnet sind.
Der Tempel wurde 1652 vom Kaiser Shunzhi als Residenz für den 5. Dalai Lama gegründet und wurde zu einer wichtigen Verbindung zwischen Tibet und der Qing-Dynastie. Das Gebäude und seine Funktion unterliegen der direkten Unterstützung durch die kaiserliche Familie aus dieser Zeit.
Der Tempel beherbergt das Hochrangige Tibetische Buddhismus-Kolleg Chinas, wo Mönche aus Tibet und der Mongolei fortgeschrittene religiöse Studien durchführen. Besucher können hier eine lebende buddhistische Gelehrsamkeitstradition erleben, die Sprache, Philosophie und Praxis vereint.
Der Tempel kann tagsüber besucht werden und ist für Fußgänger zugänglich, während die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich ist. Es ist ratsam, feste Schuhe zu tragen und etwa eine Stunde Zeit einzuplanen, um die Höfe und Hallen in Ruhe zu erkunden.
Ein weißes Pagodendenkmal nördlich des Tempels wurde 1780 errichtet, um den 6. Panchen Lama zu ehren, der während seines Aufenthalts in Beijing starb. Dieses Monument verbindet die spirituelle Geschichte des Ortes mit einem bedeutenden Moment der tibetisch-chinesischen Beziehungen.
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