Shichahai, Historisches Seenviertel im Zentrum von Peking, China
Shichahai umfasst drei miteinander verbundene Seen – Qianhai, Xihai und Houhai –, die sich über 147 Hektar erstrecken und von traditionellen Höfen und alten Tempeln umgeben sind. Die Ufer ziehen sich durch ein Netz enger Gassen und kleiner Plätze, die tagsüber ein ruhiges Bild bieten und abends belebt wirken.
Die Seen bildeten während der Yuan-Dynastie den nördlichen Endpunkt des Großen Kanals, der Peking mit Hangzhou verband. Im Lauf der Jahrhunderte wuchs rings um die Wasserflächen ein dichtes Viertel aus Wohnhäusern und religiösen Bauten.
Der Name leitet sich von zehn buddhistischen und taoistischen Tempeln ab, die einst entlang der Ufer standen und heute noch das Gebiet prägen. Die Parks am Wasser ziehen Einheimische an, die dort spazieren gehen, traditionelle Musik spielen oder sich in kleinen Teehäusern treffen.
Die Anreise gelingt über die Linie 6 der U-Bahn bis zur Station Beihai North oder mit den Bussen 5, 60, 107 und 124 bis zur Haltestelle am Trommelturm. Die Seepromenade lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da viele kleine Wege und Gassen vom Hauptufer abzweigen.
Im Winter friert das Wasser zu und verwandelt sich in eine große Eisfläche, auf der Einheimische Schlittschuh laufen. Im Sommer legen kleine Boote ab, und entlang der Ufer öffnen Restaurants mit Sitzplätzen direkt am Wasser.
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