Experimental Advanced Superconducting Tokamak, Fusionsforschungsreaktor in Hefei, China.
Das Experimental Advanced Superconducting Tokamak (EAST) ist eine Fusionsforschungsanlage mit supraleitenden Magneten, die starke Magnetfelder erzeugen, um Plasma einzuschließen. Diese Magnete ermöglichen es, das Plasma auf Temperaturen von über 100 Millionen Grad zu erhitzen und so Kernfusionsprozesse zu untersuchen.
Die Anlage wurde 2003 vom Institut für Plasmaforschung als Teil Chinas Beitrag zu internationaler Fusionsforschung gebaut und 2006 fertiggestellt. Seitdem entwickelt sich das Projekt weiter und zeigt Fortschritte in der Kernfusionstechnologie.
Der Arbeitsbereich zeigt den Wert internationaler Zusammenarbeit: Teams von Forschern aus verschiedenen Ländern arbeiten hier täglich zusammen, um Lösungen für nachhaltige Energieerzeugung zu entwickeln.
Besucher sollten beachten, dass dies ein aktives Forschungszentrum ist und Zutritt häufig eingeschränkt bleibt oder spezielle Genehmigungen erfordert. Wer einen Besuch plant, sollte sich vorher direkt informieren und angemessene Zeit für die Ankunft einplanen.
2021 erreichte die Anlage einen Rekord mit einer Plasma-Betriebsdauer von etwa 17 Minuten bei extremen Temperaturen, ein wichtiger Fortschritt für die Machbarkeit von Fusionsenergie. Dieser Erfolg zeigte, dass die Technologie näher an praktische Anwendungen heranrückt.
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