Taiyuan Confucian Temple, Konfuzianischer Tempel in Taiyuan, China
Der Konfuziustempel von Taiyuan in Shanxi besteht aus zwei von roten Mauern umschlossenen Höfen auf 40.000 Quadratmetern. Seine Nord-Süd-Achse reiht die Wànrèn-Gōngqiáng-Mauer, das Língxīng-Tor, den Pàn-Teich, das Dàchéng-Tor, die Dàchéng-Halle, ein hölzernes Paifang und den Chóngshèng-Tempel auf, flankiert von Seitengalerien.
Die Präfekturschule und der Tempel wurden unter der Jin-Dynastie in der Tianhui-Ära (1123–1137) westlich des Kreissitzes neben der Kreisschule von Taiyuan gegründet. 1881 zerstörte das Hochwasser des Fen beide Anlagen; im Jahr darauf ließ Gouverneur Zhang Zhidong den Tempel auf den Ruinen des abgebrannten Chongshan-Tempels neu errichten. 1919 wurde er Provinzbibliothek und -museum, seit 2003 beherbergt er das Volkskundemuseum von Shanxi.
Der Name des Tempels verweist auf die konfuzianische Präfekturschule von Taiyuan, deren Hallen Konfuzius und lokalen Gelehrten gewidmet waren. Seit 2003 beherbergt die Anlage das Volkskundemuseum von Shanxi, das heute Volksbräuche der Provinz statt konfuzianischer Riten zeigt.
Die Anlage ist nach Süden ausgerichtet und wird von der Gasse Shangguan im Bezirk Yingze erschlossen; die Achse führt vom Wanren-Gongqiang-Mauer über das Lingxing-Tor und den Pan-Teich zur Dacheng-Halle und zum Chongsheng-Schrein. Zwei ummauerte Höfe umfassen 40.000 Quadratmeter, für den Rundgang zu Fuß sollte man Zeit einplanen. Heute ist hier das Volkskundemuseum von Shanxi untergebracht.
Der Tempel steht auf dem Gelände des abgebrannten Chongshan-Tempels; 1882 schlug Gouverneur Zhang Zhidong vor, den Konfuziustempel in dessen Ruinen wieder aufzubauen. Seit 2003 beherbergt die Anlage das Volkskundemuseum von Shanxi, 2013 wurde sie nationales Kulturdenkmal.
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