Longshan-Grotten, Buddhistische Höhlentempelanlage in Taiyuan, China
Longshan Grotto ist eine Felshohle mit mehreren Kammern, in denen zahlreiche buddhistische Figuren, Reliefs und Inschriften in den Stein gemeißelt sind. Die Hohlraeme enthalten Tausende von Skulpturen und Reliefdarstellungen, die die Felswande bedecken.
Die Felshohle wurde wahrend der Nördlichen Wei-Dynastie zwischen 386 und 534 n.Chr. angelegt und zeigt Chinas buddhistische Blütezeit. Diese Periode brachte bedeutende kunstlerische und religiose Entwicklungen in die Region.
Die Höhlen zeigen Darstellungen von Buddha-Gottheiten, die Stile aus Zentralasien mit chinesischer Kunsttradition verbinden. Besucher können diese Verschmelzung in den gemeißelten Figuren und Details an den Wänden unmittelbar sehen.
Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und mit unebenen Felsoberflächen und steilen Treppen rechnen. Das Licht in den Kammern ist gedimmt, daher ist eine Taschenlampe oder die Kamerafunktion eines Handys hilfreich zum Betrachten der Details.
Viele ursprungliche Skulpturen wurden in den 1920er Jahren in Museen auf der ganzen Welt zerstreut. Heute arbeiten Fachleute an digitalen Konservierungsprojekten, um diese verlorenen Kunstwerke zu dokumentieren und zu bewahren.
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