Shisi Temple, Buddhistischer Tempel im She Autonomen Kreis Jingning, China
Der Shisi-Tempel ist eine rechteckige ummauerte Anlage im Dorf Xier, Gemeinde Daji, Autonomer Kreis Jingning She, 66 m von Nord nach Süd und 57 m von Ost nach West. Seine Bauten – Tor, Glockenturm, Haupthalle, Sanqing-Halle, Maxian-Palast und Mei-Ahnenhalle – bedecken 1.250 m². Die Haupthalle ist ein Holzbau von 12 m Seitenlänge und 10,3 m Höhe, in drei Joche geteilt.
Der Shisi-Tempel wurde erstmals 1356 erbaut, im 16. Jahr der Zhizheng-Ära der Yuan-Dynastie, und Ende der Ming- und Anfang der Qing-Zeit erweitert. Im Jahr 2001 wurde er in die fünfte Liste der national geschützten bedeutenden historischen und kulturellen Stätten aufgenommen.
Zur Anlage gehört eine Ahnentempelhalle der Familie Mei, was zeigt, dass der Ort sowohl buddhistischer Verehrung als auch der lokalen Sippe Mei diente. Der Name Shisi wird 时思 geschrieben, „der Zeiten gedenken“, ein Verweis auf das Gedenken an die Vorfahren. Die Bauten entstanden in Etappen: begonnen 1356 unter den Yuan, fortgesetzt in der späten Ming- und frühen Qing-Zeit.
Der Shisi-Tempel liegt im Dorf Xier, Gemeinde Daji, im Autonomen Kreis Jingning der She, erreichbar von Lishui über den Kreissitz. Die ummauerte Anlage misst 66 m von Nord nach Süd und 57 m von Ost nach West; für den Weg von Tor, Glockenturm und Hallen sollte man Zeit einplanen.
Zum Komplex gehört auch die Ahnentempelhalle der Sippe Mei, die neben den buddhistischen und daoistischen Bauten errichtet wurde; Halle der Drei Reinen und Ma-Xian-Palast zeigen, dass mehrere Kulttraditionen innerhalb einer rechteckigen Maueranlage nebeneinander bestanden.
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