Zhonglu, Tibetisches Bergdorf im Kreis Danba, China
Zhonglu ist ein tibetisches Dorf in der Garze Autonomen Präfektur der Provinz Sichuan auf etwa 2100 Metern Hohe. Die Hausfassaden sind weiß gestrichen, und die Dächer der religiösen Gebäude schimmern golden in der Sonne.
Das Dorf entstand vor etwa 2500 Jahren durch die Ansiedlung und Vermischung von tibetischen und Qiangic-Volkern in dieser Bergregion. Im Laufe der Jahrhunderte wurden Wachttürme gebaut, um die Gemeinde zu schützen.
Die Jiarong-Tibeter, die hier leben, bewahren ihre Traditionen durch Landwirtschaft, lokale Tänze und religiöse Praktiken an heiligen Orten. Man sieht diese Lebensweise überall im Dorf, in den Häusern und auf den Feldern.
Das Dorf liegt auf einer Hohe, die Wandern anstrengend machen kann, daher sollte man sich Zeit nehmen und langsam gehen. Der Zugang erfolgt uber Bergpfade oder lokale Transportmittel, die bei schlechtem Wetter schwierig sein konnen.
Der Name Zhonglu hat im Tibetischen eine tiefe spirituelle Bedeutung, die sich von der modernen chinesischen Interpretation stark unterscheidet. Diese duale Bedeutung widerspiegelt die kulturelle Ueberschneidung, die diesen Ort geprägt hat.
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