Nanwu Si Monastery, Buddhistischer Tempel im Landkreis Kangding, China
Das Kloster Nanwu Si, auch Lhamotse genannt, liegt etwa 2,5 km südlich des Zentrums von Kangding im autonomen tibetischen Bezirk Garzê in Sichuan. Seine traditionellen tibetischen Bauten in der Region Kham beherbergen eine Gemeinschaft der Gelug-Schule von rund 80 Mönchen. Der Ort ist auch unter seinem chinesischen Namen 南无寺 bekannt.
An dieser Stelle entstand im 11. Jahrhundert unter der Song-Dynastie ein Tempel namens Paoma, und 867 wurde die Namuze-Halle errichtet. Der Tempel brannte unter Kaiser Shunzhi nieder; 1677 ließen Kaiser Kangxi und der fünfte Dalai Lama hier ein Kloster wiederherstellen. Kaiser Qianlong schenkte dem Tempel eine Tafel mit der Aufschrift Nanwu Si. Es gehört zur Gelug-Schule.
Das Kloster gehört zur Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus; seinen Namen erhielt es von einer Tafel mit der Aufschrift „Nanwu Si“, die Kaiser Qianlong stiftete. Etwa 80 Mönche leben in der Anlage in der historischen Region Kham, westlich von Kangding.
Das Kloster ist von Kangding aus über etablierte Straßen erreichbar, was einen relativ einfachen Zugang ermöglicht. Besucher sollten sich auf bergige Gelände und variable Wetterbedingungen vorbereiten, die in dieser Höhenlage üblich sind.
Das Kloster beherbergt eine bedeutende Sammlung von Kunstwerken, darunter aufwendig gestaltete Mandalas und bemalte Thangkas, die die künstlerische Tradition des tibetischen Buddhismus zeigen. Diese Werke sind Beispiele für handwerkliche Fähigkeiten, die über Generationen weitergegeben wurden.
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