Vila Tereza, Neorenaissance-Villa in Žižkov, Prag, Tschechien
Die Vila Tereza ist ein einstöckiges neorenaissance Gebäude mit Eckturm, das in einem Garten an der Ecke der Straßen Italská und Vozová in Žižkov steht. Zum Anwesen gehören außerdem ein Pförtnerhaus, eine Einfriedungsmauer und ein Brunnen mit einer Metallskulptur der Göttin Tyche.
Jan Holejšovský, Zivilgeometer aus Královské Vinohrady, ließ die Villa 1873 vom Prager Baumeister Josef Vevera errichten. 1885 kaufte Ing. Daniel Märky sie, benannte sie nach seiner zweiten Frau Therese Appolonia und ließ sie bis August 1886 im neorenaissance-Stil umbauen. Ab 1922 beherbergte sie die sowjetische Handelsvertretung, das erste offizielle sowjetische Büro in der Tschechoslowakei.
Daniel Märky benannte die Villa nach seiner zweiten Ehefrau Therese Appolonia, als er sie 1885 kaufte. Ab 1922 beherbergte das Gebäude die erste offizielle sowjetische Vertretung in der Tschechoslowakei; linksgerichtete Avantgardekünstler wie Vítězslav Nezval und Julius Fučík verkehrten dort. Eine zweisprachige Gedenktafel am Haus erinnert an diese Zeit.
Das Gebäude befindet sich an einer zentralen Kreuzung in Žižkov und ist zu Fuß leicht erreichbar. Die Außenfassade ist von der Straße aus gut sichtbar, der Innengarten kann jedoch nicht besucht werden, da das Haus derzeit offiziellen Zwecken dient.
Daniel Märky, der die Villa 1885 kaufte und sie nach seiner zweiten Frau Therese Appolonia benannte, ließ im Garten einen Brunnen mit einer metallenen Allegorie der Göttin Tyche aufstellen, einen weiteren am Haupteingang. Der von ihm beauftragte Umbau war im August 1886 abgeschlossen.
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