Köllnischer Park, Öffentlicher Park in Mitte, Deutschland
Der Köllnischer Park ist eine kleine grüne Fläche von etwa einem Hektar am Ufer der Spree im Zentrum Berlins, die Steinkunstwerke, Skulpturen und eine ehemalige Bärenhaltung zeigt. Der Park verbindet offene Grünflächen mit einem Open-Air-Museum für historische Steinfragmente und beherbergt Relikte aus verschiedenen Epochen der Berliner Architektur.
Das Gelände war ursprünglich Militärfestung, die Friedrich Wilhelm im 17. Jahrhundert befestigte, bevor es zwischen 1869 und 1873 in einen öffentlichen Park umgewandelt wurde. Die Bärenhaltung kam später hinzu und wurde 1938 bis 1939 gebaut, um die offiziellen Berliner Stadtbären zu beherbergen.
Im Park steht das Lapidarium, eine Sammlung historischer Steinwerke und Skulpturen, die aus verschiedenen Teilen Berlins zusammengetragen wurden. Besucher können hier Fragmente von Gebäuden und künstlerische Werke sehen, die sonst verloren gegangen wären.
Der Park ist über die U-Bahn-Station Märkisches Museum erreichbar und hat mehrere Eingänge entlang der Wallstraße. Es ist ein kleiner, leicht zugänglicher Ort, der sich gut für einen kurzen Besuch zwischen anderen Sehenswürdigkeiten eignet.
Das Bärenzwinger war eine einzigartige Attraktion Berlins, wo Stadtbären wie Schnute lebten, der letzte offizielle Berliner Bär, der bis 2015 im Park bekannt war. Diese Tradition der Bärenhaltung war über Hundert Jahre lang ein charakteristisches Merkmal des Parks, das heute nur noch in den Ruinen erkennbar ist.
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