Haus am Köllnischen Park, Architektonisches Denkmal in Berlin-Mitte, Deutschland.
Das AOK-Gebäude ist eine sechsgeschossige Konstruktion mit stahlerner Skelettbauweise und dunkelvioletten Ziegelfassaden, auf denen dekorative Terrakottafiguren sechs seitliche Treppenpilaure schmücken. Der Komplex erstreckt sich mit einem langgestreckten Trakt entlang der Straße und zwei rückwärtigen Flügeln, die einen großen überdachten Innenhof bilden.
Das Gebäude wurde zwischen 1930 und 1932 von Architekt Albert Gottheiner als Zentrale der Allgemeinen Ortskrankenkasse Berlin entworfen. Von 1955 bis 1990 diente es als Parteihochschule der Sozialistischen Einheitspartei mit Promotion und Habilitationsprogrammen im Rechtswesen.
Das Gebäude zeigt expressionistische Merkmale mit dekorativen Terrakotta-Figuren auf den Säulen, die vom Stil der 1930er Jahre zeugen. Die Architektur spiegelt damals moderne Gestaltungsprinzipien wider, die in der Fassade sichtbar sind.
Das Gebäude kann von außen besichtigt werden und ist durch sein markantes Design leicht zu identifizieren. Die beste Sicht auf die dekorativen Terrakottafiguren und die Backsteindetails erhält man von der Straßenseite aus.
Das Gebäude verbindet expressionistische Architektur mit modernen Baumethoden und nutzt sowohl dekorative Ziegelmuster als auch Beton in seiner Konstruktion. Diese Mischung aus künstlerischen und praktischen Aspekten war für seine Zeit ungewöhnlich und zeugt von einer experimentellen Bauphilosophie.
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