Kleinmachnow, Verwaltungsgemeinde bei Berlin, Deutschland
Kleinmachnow liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark südwestlich von Berlin und grenzt an den Teltowkanal sowie an mehrere bewaldete Flächen. Die Gemeinde erstreckt sich über ein Gebiet mit Wasserwegen, Kiefernwäldern und Wohnsiedlungen, die sich zwischen natürlichen Landschaftsteilen entwickelt haben.
Die Siedlung entstand im 14. Jahrhundert als mittelalterliches Dorf an der Kreuzung des Bäke-Bachs, wo Ritter Burgen errichteten, um den Durchgang zu kontrollieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag die Gemeinde an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin und blieb durch den Teltowkanal vom Berliner Stadtteil Zehlendorf getrennt.
Die Gemeinde unterhält mehrere Bildungseinrichtungen, Gemeindezentren und Erholungsräume, die lokale Zusammenkünfte und soziale Aktivitäten das ganze Jahr über unterstützen.
Die Gemeinde ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Berlin aus gut erreichbar und bietet Radwege entlang des Teltowkanals und durch die umliegenden Wälder. Spaziergänge entlang der Wasserwege sind das ganze Jahr über möglich, wobei Herbst und Frühling besonders angenehme Temperaturen bieten.
Während der Teilung Berlins führten nur drei Brücken über den Teltowkanal zur Gemeinde, was den Zugang stark einschränkte. Diese geografische Abgeschiedenheit prägte jahrzehntelang das Alltagsleben der Bewohner, die auf wenige Verbindungen zur Außenwelt angewiesen waren.
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