Zeche Zollverein, Industrieanlage in Essen, Deutschland.
Der Zollverein ist ein stillgelegtes Steinkohlebergwerk im Essener Norden, das zu einem Kulturkomplex umgewandelt wurde. Backsteinbauten mit Stahlfachwerk, Fördertürme und kilometerlange Rohrleitungen prägen das weitläufige Gelände zwischen Wohnvierteln und Grünflächen.
Schacht Zollverein begann 1851 mit der Förderung und entwickelte sich zu einer der größten Zechen des Ruhrgebiets. Nach 135 Jahren Betrieb wurde die Anlage 1986 geschlossen und später zum Welterbe erklärt.
Der Name Zollverein stammt vom Deutschen Zollverein, einem Wirtschaftsbündnis des 19. Jahrhunderts. Heute beherbergen die ehemaligen Förderanlagen mehrere Museen, Galerien und Veranstaltungsräume, die das Gelände zu einem lebendigen Kulturzentrum machen.
Das Gelände ist frei zugänglich und eignet sich zum Spazieren zwischen den Gebäuden und über die Außenflächen. Führungen durch die Anlagen geben Einblick in die früheren Arbeitsabläufe und technischen Einrichtungen.
Die Kokerei produzierte bis 1993 weiter, sieben Jahre nach der Schließung des Bergwerks, und ist heute vollständig begehbar. Auf dem Dach der Kohlenwäsche entstand ein öffentlicher Aussichtspunkt über das gesamte Areal.
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