Porta Nigra, Römisches Stadttor in Trier, Deutschland
Die Porta Nigra ist ein römisches Stadttor in Trier, Deutschland, das aus massiven grauen Sandsteinblöcken errichtet wurde und zwei Turmbauten durch einen schmalen Innenhof verbindet. Die Steine liegen ohne Mörtel aufeinander und werden durch Eisenklammern zusammengehalten, was die römische Bautechnik deutlich zeigt.
Die Porta Nigra entstand im Jahr 170 nach Christus als eine von vier Toren der römischen Stadtmauer, blieb jedoch unvollendet. Der griechische Mönch Simeon lebte ab 1028 als Einsiedler im Bauwerk, woraufhin es zur Kirche umgebaut wurde.
Das Bauwerk wandelte sich 1028 von einem Verteidigungstor zu einem religiösen Komplex, als der griechische Mönch Simeon sich als Eremit innerhalb der Mauern niederließ.
Das Tor ist täglich geöffnet und bietet Besuchern die Möglichkeit, das Innere der Türme und den Innenhof zu erkunden. An manchen Tagen führen Schauspieler in römischer Kleidung durch das Gebäude und erklären die Bauweise und Funktion.
Napoleon befahl 1804 die Rückführung des Bauwerks in seinen römischen Zustand und ließ die kirchlichen Anbauten entfernen. Die Apsis der mittelalterlichen Kirche blieb jedoch an der Ostseite erhalten und ist bis heute sichtbar.
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