Trier, Römische Denkmäler in Trier, Deutschland.
Trier liegt am Ufer der Mosel und verbindet römische Überreste mit mittelalterlichen Gassen und Kirchenbauten in einem kompakten Stadtkern. Die Porta Nigra, ein dunkles Tor aus Stein, markiert den Zugang zur Fußgängerzone, während weitere antike Strukturen sich über mehrere Quartiere verteilen und zwischen neueren Gebäuden auftauchen.
Die Gründung erfolgte unter Kaiser Augustus, und die Stadt wuchs rasch zu einem administrativen und militärischen Zentrum im Norden des Römischen Reiches. Später residierten römische Kaiser hier, bevor die Macht sich nach Süden verlagerte und das Mittelalter neue Kirchen und Befestigungen hinzufügte.
Lokale Weinfeste ziehen Besucher auf die Plätze, wo Riesling aus den Hängen der Mosel ausgeschenkt wird und lange Tische zum Verweilen einladen. Familien und Gruppen treffen sich nachmittags in den Gassen der Altstadt, um einzukaufen oder in den Cafés zu sitzen, die sich an den historischen Fassaden entlangziehen.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Frankfurt und Luxemburg, während Hotels und Restaurants sich um den Hauptmarkt gruppieren. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen fußläufig beieinander, und breite Gehwege erleichtern das Vorankommen mit Kinderwagen oder Rollstuhl.
Unter der Stadtbibliothek verläuft ein römisches Badehaus mit erhaltenen Hypokausten, das Besuchern zeigt, wie warme Luft unter den Böden zirkulierte. Ein weiterer unterirdischer Gang führt vom Dom zu einer Kapelle, die bis heute für kirchliche Anlässe genutzt wird.
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