Liebfrauenkirche, Gotische Kirche in Trier, Deutschland
Die Liebfrauenkirche ist eine gotische Kirche in Trier, die durch ihren kreisförmigen Grundriss mit zwölf Stützsäulen auffällt. Diese Säulen stehen für die zwölf Apostel und bilden zusammen mit dem kreuzförmigen Gewölbe das charakteristische Merkmal des Bauwerks.
Der Bau der Kirche begann um 1230 auf den Grundlagen einer römischen Doppelkirche, die 326 durch die Schenkung von Kaiser Konstantin entstand. Diese Neugründung hatte zur Folge, dass sich das Gelände zu einem bedeutenden Wallfahrtsort entwickelte.
Die Kirche zeigt Mariensymbolismus in ihrer gesamten Gestaltung, besonders in den Rosenmotiven, die überall sichtbar sind. Diese Details erzählen Besuchern von der besonderen Verehrung Mariens in dieser Gemeinschaft.
Die Kirche liegt direkt neben dem Trierer Dom und teilt mit diesem eine gemeinsame Wand sowie einen Kreuzgang. Besucher sollten wissen, dass es sich um einen aktiven Gottesort handelt, an dem regelmäßig Gottesdienste stattfinden.
Dieses Bauwerk war die erste Hochgotik-Kirche, die außerhalb Frankreichs errichtet wurde und zeigt somit französischen Einfluss auf deutschen Boden. Seit 1986 gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist damit international anerkannt.
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