Orgeln in der Konstantinbasilika, Orgel in der Konstantinbasilika, Trier
Das Orgelpfeifeninstrument in der Aula Palatina verfügt über mehr als 6000 Pfeifen und erzeugt außergewöhnliche Klangqualität in der riesigen römischen Basilikahalle. Der Aufbau nutzt die gesamte Breite des Raums und ist so konzipiert, dass der Klang die massive Architektur der antiken Struktur vollständig ausfüllt.
Die Aula Palatina wurde 310 n.Chr. unter Kaiser Konstantin als Thronsaal erbaut und diente lange als wichtigstes Verwaltungsgebäude in Trier. Das heutige Orgelpfeifeninstrument wurde 2014 installiert und fügt sich in die lange Geschichte des Ortes ein, wo Macht und später Spiritualität im Mittelpunkt standen.
Das Instrument wird regelmäßig für Konzerte und Gottesdienste gespielt, wobei Besucher in diesem ehemaligen römischen Thronsaal zusammenkommen, um klassische Musik zu erleben. Die Aufführungen ziehen sowohl Musikliebhaber als auch Gläubige an, die die Verbindung zwischen Geschichte und zeitgenössischen Werken schätzen.
Der beste Weg, das Instrument zu hören, ist der Besuch während der Gottesdienste am Sonntag oder bei den geplanten Konzertveranstaltungen, für die Termine am Eingang angekündigt werden. Besucher sollten im Voraus nachfragen oder die Informationstafel prüfen, um sicherzustellen, dass während des geplanten Besuchs tatsächlich Musik zu hören ist.
Das Instrument profitiert besonders von der säulenlosen Konstruktion der Halle, die als größter erhaltener einteiliger Raum aus der gesamten römischen Antike gilt. Diese bauliche Besonderheit ermöglicht eine Akustik, die in keinem anderen historischen Gebäude dieser Art zu finden ist.
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