Trierer Dom, Römisch-katholischer Dom in Trier, Deutschland
Der Dom zu Trier ist die älteste Bischofskirche Deutschlands und erstreckt sich über 112,5 Meter (369 Fuß) Länge und 41 Meter (135 Fuß) Breite. Zwei schwere Türme aus hellem Sandstein flankieren die Westfassade und überragen die romanischen Mauern.
Die heutige Kathedrale wurde ab 1235 über einem römischen Palastkomplex errichtet und folgte einer früheren Kirche aus konstantinischer Zeit. Die Bauarbeiten umfassten mehrere Jahrhunderte und integrierten antike Fundamentmauern in die neue Struktur.
Der Heilige Rock zieht seit dem Mittelalter Wallfahrer nach Trier und wird im Dom in einer eigenen Kapelle aufbewahrt. Bei den seltenen Ausstellungen der Reliquie füllen sich die Straßen der Stadt mit Gläubigen aus vielen Ländern.
Der Eingang liegt an der Westseite mit einer breiten Treppe, während die Seiteneingänge barrierefreien Zugang ermöglichen. Besucher sollten Rücksicht auf Gottesdienste nehmen, die mehrmals täglich stattfinden und bestimmte Bereiche vorübergehend schließen.
Römische Mauern aus dem vierten Jahrhundert verlaufen noch heute im unteren Teil der Kathedralenwände und bilden die Basis für die mittelalterliche Architektur. Diese antiken Steine wurden in spätere Bauphasen integriert und bleiben an mehreren Stellen sichtbar.
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