Benediktinerabtei St. Maximin vor Trier, Benediktinerkloster in Trier, Deutschland
St. Maximin ist ein ehemaliges Benediktinerkloster in Trier mit einer gotischen Kirche, deren Akustik für Konzerte berühmt ist. Ein freistehendes Torhaus aus Stein steht neben der Kirche, und unter der Anlage erstreckt sich eine ausgedehnte Grabkammer mit vielen Steinsärgen.
Das Kloster wurde im 4. Jahrhundert gegründet und erfuhr später schwere Zerstörungen durch Überfälle und Kriege. Nach diesen Katastrophen wurde es immer wieder aufgebaut und blieb ein wichtiger Ort des religiösen Lebens bis in die neuere Zeit.
Die Grabkammer unter der Kirche zeigt, wie Generationen von Gläubigen diesen heiligen Ort über viele Jahrhunderte hinweg nutzten und verehrten. Die Sarkophage in den Gewölben erzählen von christlicher Tradition, die bis in die frühen Tage der Religion zurückgeht.
Die Kirche wird heute als Konzerthalle genutzt und man sollte im Voraus Kontakt aufnehmen, um die Grabkammer zu besuchen. Der Zugang zu den Untergeschossen ist nicht immer möglich, daher lohnt sich ein Anruf vor dem Besuch.
Der Kryptaraum beherbergte einst den bedeutenden frühen Kirchenführer Athanasius, der dort Zuflucht vor Verfolgung suchte. Diese historische Verbindung macht den Ort zu einem Zentrum des frühen christlichen Widerstands.
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