Eifel, Mittelgebirge in Westdeutschland
Das Gebiet erstreckt sich über weite Flächen mit vulkanischen Kegeln, Tälern und bewaldeten Höhen im westlichen Teil des Landes. Geprägt von Maarvulkanen, Lavafeldern und Flussläufen bildet es eine zusammenhängende Landschaft zwischen mehreren Regionen und Ländern.
Römische Straßen durchquerten die Region einst und verbanden große Städte, während Bergbau auf Metalle und Steine über Jahrhunderte das Leben prägte. Später nutzte man die Wasserkraft der Bäche für Mühlen und kleine Gewerbebetriebe in den Tälern.
In kleinen Dörfern und Gemeinden pflegen die Bewohner lokale Feste, Handwerkstraditionen und eine lebendige Mundartkultur. Viele Orte bieten regionale Küche mit Wildgerichten und Eifelspezialitäten, die in Gasthöfen und auf Wochenmärkten zu finden sind.
Wanderwege und Radrouten durchziehen das gesamte Gebiet und sind gut beschildert, wobei sich manche Abschnitte für Familien und andere für geübte Wanderer eignen. Im Winter können einige Höhenlagen Schnee tragen, während die Täler meist frei bleiben und ganzjährig zugänglich sind.
Der Laacher See, ein mit Wasser gefüllter Vulkankrater, gibt am Ufer noch heute Kohlendioxidblasen ab, die aus der Tiefe aufsteigen. Dieses Phänomen zeigt, dass vulkanische Aktivität unter der Oberfläche weiterhin vorhanden ist und jederzeit messbar bleibt.
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