Biodiversitätsmuseum, Naturkundemuseum in Göttingen, Deutschland.
Das Biodiversitätsmuseum befindet sich im Forum Wissen und konzentriert sich auf Evolution, Ökosysteme und die Auswirkungen des Menschen auf die Natur. Das Museum beherbergt mehr als 100.000 biologische Präparate aus den Sammlungen der Universität, von winzigen Plattwürmern bis zu Walskeletten und ausgestorbenen Vögeln.
Das Museum entstand 1877 als Naturhistorisches Museum der Universität Göttingen und wurde von 2017 bis 2022 umfassend erneuert. Die Renovierung brachte eine neue Struktur und moderne Ausstellungskonzepte, um die historischen Sammlungen zeitgemäß zu präsentieren.
Das Museum zeigt Sammlungen, die eng mit der Universität verbunden sind und wie Menschen die Natur nutzen und beeinflussen. Die Ausstellung verdeutlicht, wie Lebensräume miteinander verwoben sind und welche Rolle der Mensch in diesen Systemen spielt.
Das Museum wird voraussichtlich 2025 mit neuen interaktiven Ausstellungen und Multimedia-Stationen wiedereröffnet, nachdem es derzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Nach der Wiedereröffnung können Besucher die Ausstellungen erkunden und im Café unter einem großen Walskelett speisen.
Ein vollständiges Walélett hängt von der Decke des gläsernen Atriums herab und schafft einen unerwarteten Kontrast zum Essbereich darunter. Dieses Skelett stammt aus einer Zeit, als solche Ausstellungspraktiken üblich waren, und ist heute ein markantes Merkmal des Gebäudes.
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