Michaelishaus, Fachwerkhaus im Zentrum von Göttingen, Deutschland
Das Michaelishaus ist ein Fachwerkhaus in der Göttinger Innenstadt mit einem barocken Holzrahmen, das auf einem steinernen Kellersockel ruht und klassische Architekturelemente zeigt. Die südliche Fassade an der Prinzenstraße prägt das Stadtbild mit ihren handwerklich gestalteten Details.
Das Haus wurde zwischen 1735 und 1737 als Londonschänke erbaut und spielte eine wichtige Rolle bei der Eröffnung der Universität Göttingen im September 1737. Es diente zunächst als angesehenes Herbergshaus und wandelte sich später zu einem akademischen Zentrum.
Das Haus war nach 1764 ein wichtiger Ort für Universität und Lehre, wo Studenten untergebracht wurden und Unterricht stattfand. Dies prägte sein Ansehen als akademisches Zentrum der Stadt nachhaltig.
Das Gebäude steht sich gegenüber von der Historischen Abteilung der Staats- und Universitätsbibliothek und ist leicht im Zentrum zu finden. Nach einer vollständigen Renovierung im Jahr 2006 bewahrt es seine ursprünglichen Merkmale und kann von außen besichtigt werden.
Der Ort wurde von bekannten Persönlichkeiten wie Benjamin Franklin, Gotthold Ephraim Lessing und sogar drei britischen Prinzen besucht, die alle während ihrer Zeit in Göttingen hier vorbeikamen. Diese Besuche zeigen, wie berühmt das Haus in ganz Europa als akademischer Treffpunkt war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.